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 RELAtief 

Bildquelle: dilbert [ dilbert.com / strips / comic / 2010-05-16 /]

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Nichts ist so, wie es zu sein scheint ....


 
 
 
Unter dem Titel "Grüne Klerikalfaschisten" schreibt bei "telepolis" ein Leser zum Thema:
"Ein natürlicher Prozess, wenn Grünes über 40 Jahre vor sich hinrottet wird es braun und schwarz. Das schlimme ist, dass diese schlecht maskierten Kriegstreiber und Opportunisten auch heute noch
Wählerstimmen bekommen."
- aus diesem Beitrag stammt die Überschrift zu dieser Stellungnahme von mir.
{ZITAT}

Einige merkbefreite (katholische) Grünen-Politiker (s.o.) haben mal wieder die Forderung nach einer “Kultursteuer nach italienischem Vorbild” aufgebracht.

Anlässlich des verständlichen Entsetzens vieler Grünen-Mitglieder möchte ich noch einmal ausdrücklich klarstellen, dass es sich bei dem hier beschriebenen Vorschlag nicht um eine offizielle Position der Grünen handelt, sondern um das Papier einiger (weniger) katholischer Grünen-Politiker, und zwar Gerhard Schick MdB (Mannheim), Josef Winkler MdB (Koblenz, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), Agnieszka Brugger MdB (Ravensburg), Raymond Fojkar (Stadtrat Mannheim), Ulrike Gote MdL (Bayreuth), Bettina Jarasch (Landesvorsitzende Berlin), Benedikt Lux MdA (Berlin), Christa Nickels (Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), und Gabriele Thirion-Brenneisen (Fraktionsvorsitzende Mannheim).

{/ZITAT}
[QUELLE]

Ich hätte mir gewünscht, daß dieser Aufruf zu einer "Atheistensteuer" vor der Landtagswahl in NRW gekommen wäre - dann hätten die GRÜNEN weniger und die PIRATEN mehr Stimmen bekommen ....

Liebe SPD,
träume weiter von einer Rot-Grünen-Koalition im Bund!


Nach einer solchen Entgleisung werden hoffentlich auch die letzten Zweifler erkennen wie weit die Grünen sich von ihren Wurzeln entfernt haben.

Es ist schon ein Skandal, daß jeder Bundesbürger die Kirchen mit seinem Steuergeld indirekt unterstützt (Zahlungen des Bundes an die Amtskirchen!) und die Trennung von Kirche und Staat so ad absurdum geführt wird.

Diese Forderung nach einer "Kultursteuer" für Nicht-Kirchensteuerzahler ist derart daneben, daß nun hoffentlich ein Sturm der Entrüstung durch das Land fegt ....

" .. das Thema Systematischer Missbrauch wird von diesen Leuten Komplett verschwiegen .. "
schreibt ein anderer Leser. Möglicherweise ist es ein - allerdings untauglicher - Versuch von genau diesem Tatbestand abzulenken ....
 

 ⌚  Mittwoch, 16. Mai 2012, 19:59 [16]
  ► Thema: Unglaublich - aber wahr!

 
 
.... die Kriterien für ein "klassisches" DILEMMA erfüllt:


Ambulanz!
Notarzt!
Hilfe!

*edit*
Dies paßt dazu:
 

 ⌚  Mittwoch, 16. Mai 2012, 10:51 [12]
  ► Thema: Einmal um'n Blog™
 
 
oder wie auch immer diese Zweckverbindungen genannt werden - sie sind zum Scheitern verurteilt.

"LERNEN HEISST VERHALTENSÄNDERUNG"
- wenn diese These korrekt ist hat die SPD nichts dazugelernt. Erneut setzt sie auf eine Dreierkombination als Führungsinstrument. Das, obwohl in der Vergangenheit keine solche Konstellation zum erwünschten Ergebnis geführt hätte. Mit Ausnahme des allerersten Versuchs, der wenigstens eine Zeit lang funktionierte.

Ein Blick auf Definitionen und Hintergründe* zu Triumvirat/Troika bei der SPD:

TRIUMVIRAT
Ein Triumvirat – abgeleitet von lat. tres viri („drei Männer“), die Bezeichnung stammt eigentlich von einem partitiven Genitiv, so z. B. Caesar est trium vir(or)um,[1] daher triumvir – bezeichnet ein Bündnis von drei Personen, die gemeinsame Interessen verbinden.

TROIKA
Die Troika (russisch тройка; deutsch: Dreigespann) ist eine Bespannungsweise für Fuhrwerke oder Schlitten, in der wie beim Dreispänner drei Pferde oder andere Zugtiere nebeneinander gehen .. Gelenkt wird ausschließlich das Mittelpferd, die Außenpferde folgen dem nachlassenden Zug des Ausbindezügels.

Üblicherweise geht bei einer Troika das Mittelpferd unter einer Duga im Trab, die Galopins genannten Außenpferde gehen stark nach außen gestellt im Galopp, das rechte im Links-, das linke im Rechtsgalopp.
1. SPD-Troika
Parteichef Willy Brandt, Fraktionsvorsitzender Herbert Wehner, Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Franz Walter:
Kollegiale Führung -- Die Troika als historisches Lehrstück.
" .. Bei ihnen [Sozialdemokraten] setzte die Abkehr von den großen autoritären Patriarchen, von Bebel bis Schumacher, schon Ende der 60er Jahre ein. Damals fächerte die Sozialdemokratie sozial und kulturell weit auseinander; .. die Partei (wurde) bunter und pluralistischer. Die Antwort darauf war eben die kollegiale Führung, präziser: jene nachgerade legendär gewordene Troika aus Willy Brandt, Herbert Wehner und Helmut Schmidt.
2. SPD-Troika (1994/95)
Helmut Schröder, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping.

Mit der Troika gegen Kohl; Die Bundestagswahlen – Teil 13: 1994; SPD-Troika: Schröder, Lafontaine, Scharping.
Die Sozialdemokraten unter ihrem Führungstrio Scharping, Lafontaine und Schröder sind fest entschlossen, bei den Bundestagswahlen am 16. Oktober 1994 die Ära Kohl zu beenden.

TROIKA: Abbruch statt Aufbruch
SPD-Chef Rudolf Scharping kämpft mit Lafontaine verzweifelt gegen Auflösungstendenzen in seiner Partei. Schröder tanzt solo ..
Von der im Wahlkampf beschworenen Troika Scharping, Schröder, Lafontaine ist nur noch das Plakat übriggeblieben. „Wenn mal wieder Wahlen sind und die ein Mitglied für die Troika brauchen, werden sie schon wissen, wohin sie sich zu wenden haben“, distanziert sich Troikist Schröder von dem Wahlbündnis.
3. SPD-Troika (2008)
Kurt Beck, Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück.
Beck wurde 'weggemobbt' - natürlich hat das niemand so zugegeben, auch er selbst nicht.

4. SPD-Troika (2012)
Peer Steinbrück, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier.

Die blockierte SPD-Troika
„Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich“, so ein schönes Wort von Mark Twain. Das gilt vor allem für die Sozialdemokraten, deren gegenwärtige Troika um den Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel, den Fraktionsvorsitzenden Frank-Walter Steinmeier und den Ex-Finanzminister Peer Steinbrück an frühere Zeiten der SPD erinnert. Dabei versucht auch das jetzige Dreigestirn, als harmonische Einheit aufzutreten und die internen Differenzen zu kaschieren.


Das große SPD-Triumvirat: Die neue Troika
Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel wollen der Kanzlerin in der Euro-Krise helfen - aber drücken sich um die Kandidatenfrage.
Sie hätten Peer Steinbrück nicht mitnehmen müssen. Noch vor einem Jahr hätten sie ihn wohl auch nicht mitgenommen. Aber nun sind die Zeiten so, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an Steinbrück nicht mehr vorbeikommen. Erst recht nicht, wenn sie kompetente Vorschläge zur Euro-Krise machen wollen. Der Ex-Finanzminister, nur noch einfacher Parlamentarier, ist derzeit der populärste Sozialdemokrat und gilt als der heimliche Kanzlerkandidat für 2013.



* [Alle nachfolgenden Absätze sind Zitate aus den jeweils dort genannten Quellen]
 

 ⌚  Mittwoch, 16. Mai 2012, 01:42 [13]
  ► Thema: Beobachtungen
  
  
 
Bei manchen Informationen die man so liest wünscht man sich man hätte sie besser nie gesehen. Wie z.B. die folgende Meldung, über die ich bei "allthingsd.com" gestolpert bin:

Ein 'soziales' Netzwerk auf Basis der DNA als Merkmal und zur Verknüpfung mit anderen persönlichen Daten.*

Da fängt es an sehr, sehr gefährlich zu werden .... und eine Horde von Novitätenfreaks wird, koste es was es wolle, anfangen.
Mitmachen.
Sie werden es als "trendy" bezeichnen und die Masse von ungebildeten Ahnungslosen wird mitziehen. In ihr eigenes Verderben rennen. Wie Schafe zur Schlachtbank drängen. Brav ihre DNA preisgeben ....

Denn nichts werden die Versicherungsgesellschaften in USA mehr lieben als Informationen aus diesem Zusammenhang - da können sie den Risikofaktor für bestimmte Erbkrankheiten oder die Neigung zu bestimmten Stoffwechselstörungen in ganzen Familienclans treffsicher verorten.
Und dementsprechend die Daumenschrauben anziehen, sprich: Versicherungsprämien hochschrauben.

Wenn es dann erstmal in USA 'gelaufen' ist wird es hier über den Hebel Europäische Union 'harmonisiert' ....
*[zugleich Quelle des clippings]
 

 ⌚  Dienstag, 15. Mai 2012, 18:28 [13]
  ► Thema: Unglaublich - aber wahr!
  
  
 
Parteien schreiben Programme um sich dann doch nicht daran zu halten, Koalitionsverträge werden geschrieben um sie nur dann aus der Schublade zu ziehen wenn es darauf ankommt den Koalitionspartner zu erpressen ....

Die Etablierten denken in eingefahrenen Gleisen und können deswegen nicht verstehen, daß Meinungsbildung in einer Partei auch anders geht - unter der Annahme, daß es nur wenige, festgelegte Grundsätze gibt die auf dem 'Papier' stehen, also allgemein verfügbar festgelegt sind.

Das ist das "Gerippe". Alles weitere muß sich dann im Dialog zwischen Parteivertretern und den Mitgliedern herausbilden.

Demokratie ist hierzulande zum Parteienklüngel verkommen - die herkömmlichen Parteien wollen überhaupt nicht wissen was Fachleute in ihrem Klientel beitragen können. Sie wollen selbst bestimmen, oft gegen besseres Wissen. Oft an Einzelinteressen oder ihrem eigenen Vorteil orientiert.

Kein Wunder also, daß sie nach "Programm" fragen. Sie begreifen es einfach nicht. Und es wird bestimmt noch eine Weile dauern bis sie verstehen. Dann ist es aber schon zu spät noch auf den Zug zu springen. Irgendwie scheinen sie das zu ahnen. Helfen wird es ihnen aber nicht.

Die Piraten haben also zwei Aufgaben zu erfüllen
  1. Ein neues, abweichendes Demokratieverständnis der Wahlbevölkerung einfach zu erklären, so einfach, daß es auch der letzte B*LDleser versteht ....
  2. Sich in diesem Prozeß nicht zu verlieren also die Grundthesen, ihre Grundüberzeugung zu bewahren.
Wahrhaftig keine einfache Aufgabe.
Aber so ist das Leben nun mal: Komplex.
 

 ⌚  Montag, 14. Mai 2012, 10:59 [17]
  ► Thema: Mensch & Mensch
  
  
 
.... erweist sich bei genauerem Hinsehen als Luftnummer:
"klick!" vergrößert
Auch bei den sogenannten "politischen Inhalten" der FDP sind Zweifel berechtigt, denn wegen der Fokussierung auf den Kandidaten war die Frage nach den Inhalten offenbar nachrangig.
 

 ⌚  Sonntag, 13. Mai 2012, 23:20 [18]
  ► Thema: Wahlen - Ergebnisse
 
 
.... daß ich das erleben darf!

Man soll ja auf den am Boden liegenden Verlierern nicht herumtrampeln, aber der CDU hätte ich ein Ergebnis* noch unter 20% gewünscht ....

Die FDP "triumphiert" und tut so, als ob sie unverzichtbar wäre. Welch ein Hohn, wenn man deren hochnäsigen, abwertenden Bemerkungen zu den PIRATEN zuhören mußte - dabei stehen sie, die doch viele Jahre Zeit gehabt hätten liberale Politik zu machen und es vergeigt haben, nicht besser als die PIRATEN da.

Zu meinen Lebzeiten möchte diesen besonderen Hochmut der FDP noch durch vernichtende Wahlergebnisse gemaßregelt sehen.

Also, PIRATEN in NRW, entlarvt die FDP als Windbeutel und Kapitalknechte und sorgt dafür, daß sie bei der Bundestagswahl schon dewegen aus dem Amt gefegt werden ....

* Ich habe ein mail mit der Frage bekommen wie ich das begründe. Das ist einfach zu beantworten: Gesetze zuhauf die allesamt vom Verfassungsgericht gekippt wurden - und die Partei hat nichts daraus gelernt. Ständige Versuche die bürgerlichen Freiheiten zugunsten Schnüffelei und Kontrollstaat zu verschlechtern. Paranoide & lobbyhörige Klientelpolitik, nichts aus der Bankenkrise gelernt und die Bürger statt der Verursacher zum Ausgleich herangezogen .... das ließe sich noch fortsetzen.

Mittlerweile laufen der CDU auch die Rentner weg - gut so, denn die werden glücklicherweise immer aktiver und sind besser informiert als die Vorgenerationen.
 

 ⌚  Sonntag, 13. Mai 2012, 19:00 [19]
  ► Thema: Wahlen - Ergebnisse
 
 
Eine sehr klare und aussagefähige Darstellung von Wahlkreisen, Ergebnissen und historischem Zahlenmaterial zu Wahlen findet man unter "wahlatlas.net" ....

Es heißt dort, man werde die Landtagswahlzahlen NRW nach Auszählung/Eintreffen umgehend visuell verfügbar machen.

Ich habe schon per Brief gewählt - nun warte ich gespannt auf das Ergebnis. Für wen ich plädiere habe ich schon öfter betont.


Falls ihr noch nicht wählen wart:
Zur Wahl gehen und PIRATEN wählen ...!
 

 ⌚  Sonntag, 13. Mai 2012, 11:27 [20]
  ► Thema: Wahlen - Ergebnisse
  
  
 
.... Internet

Ich bin nun schon viele Jahre im Internet unterwegs und dachte ich kenne fast alle Meldungen der diversen Dienste - doch heute wurde ich von einer Google-Meldung überrascht.

Man lernt nie aus.

Die Erklärung ist etwas 'kryptisch'. Sowas läßt oft den Schluß zu, daß da um den eigentlichen Kern des Problems herumgeredet wird bzw. der Nachrichtenerzeuger nicht so recht mit der Sprache heraus will ....

 
"klick!" vergrößert

Wer hat das schonmal gesehen und kann helfen das Mysterium aufzuklären?
 

 ⌚  Samstag, 12. Mai 2012, 13:16 [37]
  ► Thema: Überraschung
  
  
 
Lt. "golem.de" forderte Alexander Bard die Menschheitsgeschichte als aus Informationszeitaltern bestehend zu sehen. Das hat er auf der Konferenz Next 2012 in Berlin erklärt.

Vier Zeitalter - unterschieden .. durch ein bestimmtes Paradigma der Kommunikation.
Das erste sei die Sprache gewesen, durch die sich der Mensch vom Tier abhebe.
Das zweite Paradigma war die Entwicklung der Schrift, die es ermöglicht, Informationen außerhalb des menschlichen Gehirns zu speichern.
Das dritte Informationszeitalter brach mit der Erfindung des Buchdrucks an .. durch den Buchdruck seien die Kosten für die Herstellung eines Informationsträgers dermaßen gesunken, dass sich jeder Bildung leisten konnte ..
.. Das gelte für gedruckte ebenso wie für die elektronischen Medien Radio oder Fernsehen .. Ein Sender verteilt Informationen an viele Empfänger.
Das habe sich geändert, als erstmals in den USA Computer einer Universität mit denen des Militärs vernetzt worden seien. Damit brach das vierte Zeitalter an: das des Internets. Die Vernetzung ermögliche eine direkte Kommunikation der Menschen. Sie könnten das, was die Massenmedien ihnen erzählten, kommentieren - bis die Kommunikation der Menschen den Sender überflüssig macht.


[Auszugsweise geändertes Zitat aus einem Golembeitrag von Werner Pluta; Quelle]


Sprache - Schrift - Buchdruck - Internet
Eine verblüffend einfache und doch treffende, ja eingängige Sicht der menschlichen Entwicklung.
Natürlich kommen sofort die Zweifler und Neider aus ihren Löchern gekrochen - die Einen, weil sie die Thesen nicht verstehen, es übersteigt ihre Fähigkeit zur Abstraktion bzw. zum Transfer.
Die Anderen, weil sie sich ärgern nicht selbst auf diesen Gedanken gekommen zu sein.
Zu denen zähle ich mich nicht. Vereinfachende Zusammenfassungen zur besseren Beschreibung und Einordnung halte ich für wünschenswert. Schlüssig ist die Beschreibung von A. Bard allemal.

Allein:
Ich tue mich schwer mit den Folgerungen die dargelegt wurden. Nichts ist absolut, nichts statisch, nichts vorhersagbar. Die Thesen Bards zur Gruppenbildung halte ich für absurd, verkennen sie doch die grundsätzliche Neigung der Menschen sich zunächst mit Menschen zu vergesellschaften - und wenn man auch ein paar Hundert "Freunde" aus facebook und Konsorten hat, so trifft man sich üblicherweise nur mit den Wenigsten davon im 'richtigen' Leben - wenn man denn ein solches vor lauter Arbeit & Leistungsdruck der 'modernen' Gesellschaft überhaupt hat.
Ich halte dagegen:
Soziale Netzwerke sind kein dauerhafter Ersatz für Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. So wie es der Kommunismus/Sozialismus nicht vermochte den idealen Menschen zu formen, der altruistisch das Gemeinwohl über sein eigenes Wohlergehen zu stellen bereit sein sollte, so wenig vermag es das Medium Internet Menschen zu formen die der direkten Kommunikation entsagen werden und sich nur noch als "Name & Adresse mit Lebenslauf und Freunden" definieren lassen wollen.

Guter Ansatz.
Wenig überzeugende Spekulation über die weitere Entwicklung.
Ich bin gespannt, wie sich das fortentwickelt.


*edit*
" .. Der Kampf zwischen Gut und Böse dauert vier Perioden zu jeweils 3000 Jahren .. " ist ein Zitat aus WIKIPEDIA zur Religion der Zoroastristen bzw. Zarathustristen - dieser Religion sieht sich A. Bard zugehörig. Möglicherweise ist das eine Erklärung für seine - analoge - These zu vier Zeitaltern, die die Menschheit bisher durchlaufen hat bzw. gerade durchläuft.
 

 ⌚  Donnerstag, 10. Mai 2012, 00:01 [20]
  ► Thema: Gelesen
  
  
 
.... immer Sieger". Manche Politiker nehmen diesen "Janosch"-Spruch für bare Münze, auf sich selbst bezogen, natürlich.

Chuzpe, auch Chutzpe, nennt man eine unbegründete und zugleich bodenlose Unverfrorenheit1, eine "zielgerichtete(r), intelligente(r) Unverschämtheit" wie WIKIPEDIA formuliert. Weitere Erläuterungen bitte dort nachsehen. Unverschämt von dem Schreiberling der den Text zum Kubicki-Bild verbrochen hat ....

Wie dringend wir in diesem Land eine neue Partei wie die Piraten brauchen wird nach der Schleswig-Holstein-Wahl wieder einmal deutlich.

Die CDU hat knapp 1% verloren2 und stellt sich als strahlender Sieger dar, will gar die Regierungsbildung betreiben.
Auch die FDP hat fast die Hälfte ihres Stimmanteils, nämlich knapp 7% verloren. Gewonnen haben die Piraten mit knapp +6,5% und die SPD an zweiter Stelle mit +5%.

Ein Vergleich der Prozentwerte3 zeigt, daß FDP und PIRATEN identische Prozentzahlen aufweisen - sich die FDP aber hinstellt und davon faselt sie sei aufgerufen zu regieren, während sie den Piraten vorwirft nicht 'regierungsfähig' zu sein.
Soviel Frechheit macht verdrossen - und weil das früher schon so war zeigt es sich z.B. in der geringen Wahlbeteiligung der Bürger des Landes Schleswig-Holstein.

PIRATEN sind die einzigen "Sieger", denn siegen kann, das ist seit dem Highlander bekannt, nur EINER. Auch die Berichterstattung der ARD stellt das so deutlich dar. Trotzdem sind sie in der Beurteilung ihres Erfolges eher modrat4 und unspektakulär, während gerade die Verlierer von CDU und FDP am lautesten herausposaunen wie "erfolgreich" ihre Politik sich im Wahlergebnis widerspiegele.

Diese Politfratzen sind so abgehoben, daß sie die Wahrheit ihres Verlustes nicht erkennen können oder erkennen wollen - und genau das macht sie so überflüssig.

Ich habe (unten) ein paar Ausschnitte zusammengestellt, auf die im Text per Ziffer hingewiesen wird, um das nochmal zu demonstrieren - und gleichzeitig alle NRW-Wähler nochmal direkt aufzufordern:

Am 13. Mai PIRATEN wählen!
1
2
3
4
"Klick" auf das Bild vergrößert ....
 

 ⌚  Montag, 7. Mai 2012, 00:41 [100]
  ► Thema: Wahlen - Ergebnisse
  
  
 
Darf man angesichts der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien als deutscher Urlauber dort unbeschwert die Sonne genießen?
Sich seines Lebens freuen?
Sich etwas 'gönnen'?

Beitrag in einem Forum dazu:

Meine Meinung:
Viele deutsche Rentner 'überwintern' in Spanien. Sie bringen Kaufkraft, ohne die sowohl
  • der spanische Einzelhandel,
  • die Campingplatzbetreiber,
  • die Tourismusbeschäftigten
  • die Flohmarktbeschicker,
  • als letztlich auch
  • der spanische Staat
außerhalb der "Saison" mindere oder garkeine Einkünfte hätten.
 

 ⌚  Samstag, 5. Mai 2012, 03:00 [93]
  ► Thema: 'Offene' Fragen
  
  
 
Unter findet man Zahlen zu den wesentlichen Einwirkungen der Menschen auf diesen Planeten.
Ein Beipiel [Energie]:
[Quelle: world-o-meters; via: techslash.de]
 

 ⌚  Donnerstag, 3. Mai 2012, 11:39 [95]
  ► Thema: Gelesen
  
  
 
unseres 'geschätzten' Innenministers. Er hat seine Standardsprechblase:

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.
nun ein wenig variiert und sagte heute bei einem Protestmarsch mit Kundgebung lt. ARD die folgenden bedeutungsschweren Worte:

Der öffentliche Raum darf nicht dem rechtsextremen Gedankengut überlassen werden.
Wie gut, daß ihm diese Erkenntnis noch irgendwann gekommen ist. Besser spät als nie.
Nun fehlt es nur noch an praktischen Taten ....
 

 ⌚  Mittwoch, 2. Mai 2012, 01:35 [67]
  ►
  
  
 
Wenn ein Mensch "Stimmen hört", sehen kann, was andere Menschen nicht sehen - oder wem fiktive Geistwesen und / oder seine Haustiere (vermeintliche) Botschaften mitteilen gibt es nur eine Diagnose:
Hochgradige Persönlichkeitsstörung
vom Typ Schizophrenie mit manischer Komponente.


Wenn ich dann - um nur ein Beispiel herauszugreifen - das Wort "Gebuhrt" lese, dann fällt mir ein Spruch meines Vaters ein:

"Gut, daß Dummheit & Einfalt nicht schmerzen!"
Auch solche Menschen wählen.
Das sind die wenigen Momente, in denen ich an der Demokratie zweifle.
 

 ⌚  Dienstag, 1. Mai 2012, 13:09 [61]
  ► Thema: Einmal um'n Blog™
 
 
Die Damen und Herren des Wetterdienstes "wetterbote.de" haben einen verspäteten, wohl eher unfreiwilligen Aprilscherz losgelassen:
 

 ⌚  Dienstag, 1. Mai 2012, 13:03 [23]
  ►
  
  
 
" .. Es ist das Gespenst der aktiven Teilhabe des mündigen Bürgers an transparenten Entscheidungsprozessen, die das Internet möglich macht und von der Netzbürger wissen, dass sie möglich ist. Politik und institutionelle Interessenvertreter wie der BDI empfinden diese zumindest als unangenehme Veränderung.

Deswegen sollte es aber nicht verwundern, wenn protektionistische Massnahmen wie ACTA heute grosse Teile der interessierten Öffentlichkeit zum Protest aktivieren, während man diese vor einigen Jahren noch gemütlich zwischen politischen Ausschüssen und Interessenvertretern verkungeln konnte .. "

[Wörtlich zitiert aus "Der “Tag des Geistigen Eigentums” beim BDI"]

Wenn sich alle Parteien - die von den Veränderungen die das Internet schon gebracht hat und noch bringen wird - einmal auf eine rationale, analytische und vorurteilsfreie Diskussion einlassen könnten wäre schon sehr viel geholfen.

Natürlich sehen - nicht nur in Deutschland - viele Interessengruppen ihre Einflußnahme auf de Staatswesen schwinden:
Gerade jetzt aber muß sich erweisen, ob an der 'Demokratie' hierzulande wirklich etwas dran ist. Oder ob 'Demokratie' nur so lange opportun war, wie die Macht zwar nominell vom Volke, praktisch aber von Banken, Versicherungen, Großverlagen und Industrie ausging ....

Spannende Zeiten.
Zeit für Veränderung.
Zeit für demokratische Mitsprache.

Zeit dafür, die PIRATEN zu wählen.
 

 ⌚  Montag, 30. April 2012, 21:29 [16]
  ► Thema: Mensch & Mensch
  
  
 
.... hieß es "Bauknecht weiss was Frauen wünschen!"

Diese Rolle will nun offenbar der MediaMarkt übernehmen:
Der Etat für diese Kampagne ist rausgeworfenes Geld.
Die Agentur müßte dem MediaMarkt für diesen dämlichen Vorschlag noch 'was draufzahlen ....

Andererseits:
Wenn im tiefsten Süden der Republik an der Frauenrolle "Kinder, Heim & Herd" festgehalten wird paßt die Werbung wenigstens dorthin ....

[Via heise online]
 

 ⌚  Samstag, 28. April 2012, 00:55 [22]
  ► Thema: Markt & Geld
  
  
 
Abenteuer Forschung beschäftigt(-e) sich heute mit Robotern - und lügt die Zuseher an. Es wurde behauptet:

"Kein Rechner (Roboter) ist zur Liebe fähig!"
Das stimmt nicht, denn in "Nummer Fünf lebt!" ist das ganz anders, da wird Stephanie von Nummer Fünf [Spitzname „Johnny 5“] geliebt - (fast) bis zur Selbstaufgabe.
 

 ⌚  Dienstag, 24. April 2012, 23:30 [36]
  ► Thema: Überraschung
  
 

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Quelle Button

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Kampagne: Alle gegen Bild
 
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17. Mai. 2012, 18:35
TROLLE werden - ohne jede Diskussion - gelöscht. Kommentare daher bitte immer auf der höchsten Ebene beginnen.

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The act of reading, like the act of writing, is a pure, fundamendal, human act. It must be available without interference or spying.

1. The Internet in general has and deserves the same protection as paper mail and telephone.
2. In fact you could argue that it needs it more, as it carries more of our lives and is more revealing than our phone calls or our mail.
3. The access by an ISP of information within an internet packet, other than that information used for routing, is equivalent to wiretapping a phone or opening sealed postal mail.
Quelle: [Tim Berners-Lee; 09.03.2009]



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